Solidarisches Gallus goes Knorrstraße

Unser Treffen hat heute nicht im SiKS stattgefunden; wir haben Bierbänke, Kekse und heißen Tee eingepackt und sind kurzer Hand in die Knorrstraße gezogen.

Ein Bewohner der Knorrstraße ist schon länger im „Solidarischen Gallus“ aktiv und möchte die anderen Bewohner*Innen auf die drohende Mieterhöhung aufmerksam machen. Wir haben uns gemeinsam überlegt, die Knorrstraße zu besuchen, um mit den Leuten in Kontakt zu kommen. Es kamen einige Leute vorbei und waren ziemlich froh, sich endlich mal über die beschissenen Zustände auszukotzen.

Dabei mussten wir feststellen, dass nicht nur die drohende Mieterhöhung ein Problem ist, sondern fehlende Heizung, extrem hohe Wasser- und Stromkosten, tote und lebende Ratten, ein vermüllter und ungepflegter Garten, Mieterhöhungen von 14,9 % usw. usf.. Teilweise haben die Mieter*Innen schon mehrfach versucht die Wohnungsbaugesellschaft „Vonovia“ zu kontaktieren und auf die Mängel aufmerksam zu machen. Doch die „Vonovia“ scheint sich für die Zustände in den Wohnung nicht zu interessieren, stattdessen wimmeln sie die Mieter*Innen ab, antworten nicht auf Briefe oder versuchen Nachbar*Innen gegeneinander auszuspielen.

Wir lassen uns das nicht weiter gefallen! Die Menschen der Knorrstraße möchten in angemessenen Wohnungen leben, die weiterhin bezahlbar bleiben. Gemeinsam werden wir uns sowohl gegen die nicht behobenen Mängel, als auch gegen die drohende Mieterhöhung wehren.