Interessen gegen Vermieter_innen durchsetzen

Die folgenden Tipps dienen als Hilfe, um eure Interessen gegen Vermieter_innen durchzusetzen:

Ruhe bewahren
Post von Vermieter_in löst häufig ein ungutes Gefühl aus. Gerade komplizierte Formulierungen und juristische Formeln machen es zudem schwer die Inhalte zu verstehen. Lasst euch davon nicht verunsichern.

Nichts unterschreiben oder mündlich zusichern
Auch wenn Vermieter_innen euch unter Druck setzen oder ihr glaubt, die Folgen abschätzen zu können, solltet ihr nichts überstürzt unterschreiben. Auch solltet ihr immer eine schriftliche Mitteilung verlangen und nichts mündlich zusichern, denn auch mündliche Einigungen zählen als Einigungen. Ihr habt immer gewisse Fristen und dürft nicht zu einer schnellen Unterschrift gedrängt werden. Zudem lassen sich Folgen besser abschätzen, wenn man mit möglichst vielen Menschen darüber spricht.

Redet mit Nachbar_innen
Widerstand ist häufig effektiver, wenn sich mehr Menschen daran beteiligen. Darum redet mit euren Nachbar_innen, ob sie ähnliche Briefe erhalten oder gleiche Erfahrungen bereits gemacht haben.

Fotografieren und Protokollieren
Alle Mängel am Haus oder in der Wohnung sollten fotografiert werden und die Entwicklungen in einem Protokoll festgehalten. Diese können später als Beweis dienen. Hierzu zählt auch defekte Teile und Aushänge aufzubewahren. Außerdem sollte man sich Mängel und Maßnahmen auch von Zeug_innen schriftlich bestätigen lassen, wie Freund_innen, Nachbar_innen oder Handwerker_innen.

Wichtige Post
Wichtige Briefe, wie die Ankündigung einer Mietminderung, sollten per Einschreiben mit Rückschein versandt werden. Damit hat man auch Jahre später noch einen Nachweis hat, dass der/die Vermieter_in diesen erhalten hat.

Komm vorbei
Wir können mit Rat und Tat zur Seite stehen und dir helfen gemeinsame Proteste mit deinen Nachbar_innen gegen nervige Vermieter_innen zu organisieren